Mode aus dem Knast

August 23rd, 2012

Modetrends aus Rom

 

Nach dem ganzen Hin und Her mit den Modetrends, die immer wieder kommen und gehen, wollen wir heute mal ein im deutschsprachigen Raum noch wenig bekanntes Label aus der Unterwelt beleuchten.

Das Modelabel de puta Madre

In unserem heutigen neuen Artikel um die Mode und ihre Trends geht es um ein Label, das aus Rom kommt, aber eigentlich seinen Ursprung in einem Gefängnis in Spanien hat.

Das Label DE PUTA MADRE wurde 1991 von dem kolumbianischen Rauschgifthändler und Waffenschieber Ilan Fernandez in einem spanischen Gefängnis, in der katalonischen Hauptstadt Barcelona begründet.

Angeblich aus Reue und um seine Gefühle auszudrücken, hatte er im spanischen Gefängnis begonnen, mit Filzstift seine späteren Slogans auf T-Shirts zu malen und zu zeichnen.

Und so kann man sich also die Zeit als Kolumbianer in einem spanischen Gefängnis auf Kosten der dortigen Steuerzahler vertreiben, um dann später starke Marken in der Romer Szene und dann auch international zu etablieren.

Der Ausdruck „de puta madre“ ist natürlich Spanisch und bedeutet in etwa „mir gehts saugut!“ Der Ausdruck wird auch gerne von spanischsprachigen Fußballern benutzt, die etwa nach einem Tor diesen Ausspruch als Kraftausdruck verwenden, um Ihre Emotionen zu äußern.

Auf der Internetseite des trendigen Modelabels DE PUTA MADRE 69 finden sich dementsprechend T-Shirts und Hemden,aber auch Hosen, Jacken und Accessoires mit Kraftausdrücken aus der Szene, ein Pullover ist zum Beispiel mit „Narcotraffico“ beschriftet, einfach mal was ganz anderes, etwas auch sehr ausfallendes als Trend der Mode. Aber ob man damit nach Südamerika reisen sollte?

Es würde uns auch nicht wundern, wenn wir Ihnen noch mehr modische Kraftausdrücke in der nächsten Zeit präsentieren.

Wer unseren Webauftritt bereits kennt der weiß, dass wir genau dort einhaken, wo sich Besonderes im Bereich der Modetrends finden läßt. Die Standardmode und herkömmlichen Designergeschichten haben sicher durchaus ihren Sinn und bedürfen ihres Platzes in der Modewelt, aber die Farbe kommt doch durch eben solche speziellen Labels wie de puta madre und Persönlichkeiten wie ihrem Gründer ins Spiel der Welt der Mode-Trends.

One Response to “Mode aus dem Knast”

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